Die lokale Anästhesie

Zur kassenzahnärztlichen Grundversorgung im Bereich der Zahnheilkunde gehört die Lokalanästhesie zur Schmerzausschaltung. Das hier am häufigsten eingesetzte Lokalanästhetikum ist das Articain. Dieser Arzneistoff ist reversibel (baut sich wieder ab) und reduziert örtlich begrenzt die Erregbarkeit sensibler Nervenfasern, die Empfindungen aus dem Körper zum Zentralnervensystem (Gehirn) leiten.  Sind diese vorübergehend ausgeschaltet, erfolgt keine Weiterleitung eines Schmerzreizes.

Die Wirkung tritt nach ca. 2 Minuten ein und dauert etwa 0,5-3 Stunden an.

So lässt sich in Lokalanästhesie ein sehr großes Spektrum an Behandlungen absolut schmerzfrei durchführen. Da jedoch viele Patienten durch frühere Erfahrungen vorbelastet sind, besteht die Möglichkeit unterstützend ergänzende Verfahren zur Lokalanästhesie anzuwenden.